LAPIDARIA ELECTRONICA

ÖSTERREICHISCHE NATIONALBIBLIOTHEK

Wien/Austria

Die Österreichische Nationalbibliothek beherbergt mit ihren 50 bzw. 51 Steindenkmälern (Nr.38 und 39 von einem Monument zersägt) eine der reichsten öffentlich zugänglichen Römersteinsammlungen unseres Landes. Sie präsentiert sich dem Besucher im Stiegenhaus des früher als „Hofbibliothek“ bezeichneten Traktes. Der überwiegende Teil dieser seit 1767 in unveränderter Anordnung eingemauerten Monumentalinschriften stammt aus Fundorten der römischen Provinz Dakien (41 Stück), die restlichen aus dem Municipium Celeia (Celje) in Pannonien (8 Stück) sowie aus Rom (2 Stück). Sowohl die dakischen als auch die pannonischen Denkmäler kamen unter Kaiser Karl VI. (1711-1740) in die Residenzstadt Wien, wie aus einer der ersten Publikationen (1749) mit einigen weiteren Details zu entnehmen ist. Über den Erwerb der beiden stadtrömischen Inschriftsteine liegen keine Berichte vor. Angaben zur Geschichte der Sammlung sind auch in den beiden nachstehenden Publikationen zu finden:

Lapidarium

E. Groag, Die römischen Inschriftsteine der Hofbibliothek, Wien 1913

G. Winkler, Die römischen Inschriftsteine der Österreichischen Nationalbibliothek, in: Biblos 20, 1971, 203 ff. [Nachdruck in: Römisches Österreich 3, 1975, 295 ff.]

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