Graf Hugo von Montfort, als reich begüterter Hochadeliger ansässig in Vorarlberg (auf der Festung Hohenbregenz) und in der Steiermark (ab 1401 vorwiegend auf der Festung Pfannberg, dort von 1413 – 1415 auch in der Funktion als steirischer Landeshauptmann), hinterließ in mehr als 170 heute noch erhaltenen Dokumenten zahlreiche urkundliche Spuren. Dank zweier posthumer Abbildungen, die sich nicht nur durch ihre Ähnlichkeit als authentische Porträts dieses dichtenden Politikers zu erkennen geben, darf man den Montforter als den ältesten deutschsprachigen Dichter bezeichnen, dessen Gesichtszüge wir kennen (knapp gefolgt von Heinrich Wittenwiler und Oswald von Wolkenstein)! Die weiteren hier ausgewählten Bilder stellen Impressionen aus Hugos bewegtem und in Summe wohl ‘geglücktem’ Leben dar, das allem Anschein nach besonders von tief empfundender Gottesfurcht sowie von entsprechend hohen moralischen Ansprüchen an sich und seine Zeit geprägt war.

 

Pfannberger Fresko (vom Herausgeber Ende 2004 aufgenommen in der ehem. Alten Galerie des Joanneums Graz; das Fresko wird seit Anfang 2005 im Depot des Schlosses Eggenberg in Graz gelagert)  Detail aus dem Pfannberger Fresko: Hugo von Montfort

 

Bregenzer Ahnengalerie (aus Gustav Moczygemba: Hugo von Montfort. Fürstenfeld 1967, S.242) Detail aus der Bregenzer Ahnengalerie: Hugo von Montfort

 

Burg Pfannberg als Modell Burgruine Pfannberg (2005)

 

Burg Hohenbregenz in einer historischen Darstellung Burgreste auf dem Gebhardsberg über Bregenz (entnommen http://www.burgen-austria.com)

 

Grabtafel in der Minoritenkirche von Bruck an der Mur