Oswald von Wolkenstein
 
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Zur Person Oswalds
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Die systematische Suche nach einschlägigen Dokumenten in Archiven, Bibliotheken und Privatsammlungen Österreichs, Italiens, Deutschlands, der Schweiz sowie in Slowenien und Tschechien hat eine ansehnliche Materialsammlung von rund 700 Stücken mit direkter Namensnennung Oswalds von Wolkenstein oder zumindest seiner indirekten Erwähnung als Enkel, Sohn, Bruder, Vater oder Vorfahr gebracht. Anhand der daraus erwachsenen Edition können erstmals das Leben, Handeln und Denken einer nichtfürstlichen Person des Mittelalters, die zudem als Künstler von eminentem Interesse ist, durch eine Vielzahl und Vielfalt von historischen Zeugnissen bis ins Detail ausgeleuchtet werden.

Aussteller, Adressaten und Beteiligte dieser Urkunden und Akten entstammen den verschiedensten sozialen Schichten, vom Kaiser bis zum Gesinde. Manche von ihnen oder ihre Schreiber erweisen sich als besonders versiert im Einsatz von Rechtsformeln; andere, vor allem Oswald selbst, zeigen kreative Ausdrucksfähigkeiten.

Innerhalb der weit gefächerten, die Bereiche der geschäftlichen, juristischen, politischen und religiösen Sphäre oftmals übergreifenden Textmenge haben wir es in erster Linie mit Dokumenten aus der Alltagswelt zu tun. Es geht um Kommunikation zwischen Individuen oder Gruppen zur Absicherung des materiellen Lebens und des sozialen Friedens sowie zur Vorsorge für den Todfall. Die Masse der Belegstücke demonstriert augenfällig die zunehmende Bürokratisierung im ausgehenden 14. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.





Archivreisen






Urkunden/ Akten




Alltagswelt/ Kommunikation
Institut für Germanistik | Universität Graz | GewiLab | BetreuerIn, aktualisiert am 08.11.2004