Oswald von Wolkenstein
 
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Die Kommentierung einer Urkundenedition wie Die Lebenszeugnisse Oswalds von Wolkenstein sollte sich von herkömmlichen historischen Verfahrensweisen – etwa der Einbringung von Faktenwissen in die Einleitung oder der Erstellung selbstständiger Kommentarbände – unterscheiden; aber auch die Kommentare zu germanistisch- literarischen Texten sind nicht als Muster heranzuziehen, da ein großer Teil der vom Leser/von der Leserin erwarteten Begleitinformationen zum Text in unserem Fall bereits im Vorfeld der jeweiligen Transkription geboten wird.

Der Kommentar ist also dem Einzelstück beigegeben. Ist das Textganze erläuterungsbedürftig oder eine für das Textverständnis notwendige Zusatzinformation gefragt, wird dies ebenfalls durch die Einfügung eines Kommentars erreicht. Dessen Aufgabe ist es einerseits, dem/der Benutzer/in die notwendigen Informationen und Interpretationshilfen bereitzustellen, die ihm/ihr weitläufige und schwierige Recherchen ersparen, andererseits die einzelnen Texte der Sammlung miteinander zu verknüpfen und in ihre historische Umgebung einzubetten.

Ein solcher Kommentar erfasst Formales und Inhaltliches, er verbindet Aspekte, die im Schema der Urkunden-Edition getrennt wurden. Aus der Gesamtheit der personenbegleitenden Kommentare soll sich schließlich der Lebenslauf Oswalds von Wolkenstein neu und facettenreich zusammenfügen.











Interpretations- hilfen

Institut für Germanistik | Universität Graz | GewiLab | BetreuerIn, aktualisiert am 08.11.2004