Oswald von Wolkenstein
 
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Oswald von Wolkenstein (um 1376-1445) gilt mit Recht als einer der markantesten Vertreter mittelalterlicher deutscher Lyrik, dessen Faszination sich dank einer umfangreichen Überlieferung nicht auf sein dichterisches und musikalisches Werk beschränkt. Aus Urkunden, Akten, Erwähnungen in Handschriften, bildlichen Darstellungen, Wappen, Siegeln und anderen historischen Quellen erschließt sich dem heutigen Interessenten der eindrucksvolle Lebenslauf eines spätmittelalterlichen Adeligen, der als Rechtssachverständiger, Krieger, Diplomat, Fürstendiener, Adelspolitiker, als Künstler und nicht zuletzt als zutiefst gläubiger Christ einzigartig zu sein scheint und dennoch charakteristisch für seinen Stand in seiner Zeit ist.

Noch nie konnte das Leben einer nichtfürstlichen Person des deutschen Spätmittelalters so gründlich ausgeforscht und bis in Einzelheiten ihres Verhaltens und Denkens nachverfolgt werden wie in dieser auf fünf Bände angelegten Sammlung von kommentierten Lebenszeugnissen des adeligen Politikers, Lyrikers und Komponisten Oswald von Wolkenstein (um 1376 bi s 1445).

Das hier ausgebreitete Quellenmaterial lag bisher nur in geringem Umfang gedruckt vor. Es musste in Archiven und Bibliotheken Österreichs, Deutschlands, Italiens, Tschechiens und Sloweniens gesucht, gefunden und für die editorische Bearbeitung erbeten werden.

In dieser auf fünf Bände angelegten Buchreihe wird die Vita einer nichtfürstlichen Persönlichkeit des Spätmittelalters anhand historisch-diplomatisch edierter sowie ausführlich kommentierter Lebenszeugnisse in ihrer erstaunlichen Buntheit und Vielfältigkeit dokumentiert.




Hg. von Anton Schwob unter Mitarbeit von Karin Kranich-Hofbauer und Brigitte Spreitzer, kommentiert von Ute Monika Schwob.
Institut für Germanistik | Universität Graz | GewiLab | BetreuerIn, aktualisiert am 08.11.2004