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Syllable / Morpheme

2000

Grzybek, Peter
Pogostnostna analiza besed iz elektronskego korpusa slovenskih besedel.
In: Slavistična Revija, 48(2) 2000 [2001]; 141-157. [Auf deutsch verfügbar unter dem Titel: "Worthäufigkeit, Worthäufigkeitsverteilung, Wortlänge, Wortlängenhäufigkeitsverteilung sowie die Abhängigkeit von Wort- und Silbenlänge im Slowenischen (Wortlistenanalysen)"]

In diesem Artikel geht es um die quantitative Analyse der Wortlänge und Worthäufigkeit Häufigkeit im Slowenischen und damit einhergehenden Fragestellungen. Konkret steht die Analyse der 1000 häufigsten Wörter aus dem Cortes-Korpus im Vordergrund. Es zeigt sich, dass die Ranghäufigkeit (Modellierung durch die Zipf-Mandelbrot'sche Verteilung), die Häufigkeit der Wortlängen (Modellierung durch die Conway-Maxwell-Poisson Verteilung, Geltung des Menzerath'schen Gesetzes für den Zusammenhang von Wortlänge und der Anzahl der Silben pro Wort) keine zufällig organisierten sprachlichen Charakteristika  sind, sondern ein selbstregulierendes System darstellen.

 

1999

Grzybek, Peter
Randbemerkungen zur Korrelation von Wort- und Silbenlänge im Kroatischen.
In: Tošović, B. (ed.), Die grammatischen Korrelationen. Graz. (67-77).

Im vorliegenden Beitrag wird die Tragfähigkeit eines operationalen bzw. operationalisierbaren Korrelationsbegriffs veranschaulicht, der sich der statistischen Methodenlehre verdankt. Diskutiert wird die Frage der Anwendung von linearen und nicht-linearen Regressionsmodellen auf genuin linguistische Fragestellungen. Auf der Grundlage dieser theoretischen Grundlagen wird der Zusammenhang der Wort- und Silbenlänge im Kroatischen näher beleuchtet. Es zeigt sich die Tendenz, dass je mehr Silben die Wörter aufweisen, desto kürzer im Durchschnitt die Silben pro Wort werden. Damit gelingt der Nachweis des sogenannten Menzerath’schen Gesetzes mit den entsprechenden mathematischen Ausformulierungen von  Altmann auf der Basis von kroatischen Wörterbuchtexten.

 

In preparation

2005

Kelih, E.
Zur Frage der Wortlänge in russischen Texten, gemessen in Silben und  Morphen (am Beispiel des Russischen).
[In Arbeit]

In dieser Arbeit wird im Rahmen aktueller Wortlängenforschungen auf die zentrale Frage der Quantifizierung und die einhergehende Operationalisierung der Einheit 'Wort', sowie auf die Bestimmung der dazugehörigen konstitutiven Maßeinheit (z.B. Graphem, Phonem, Silbe, Morphem) eingegangen.
Bei der Quantifizierung von sprachlichen Phänomenen ist festzustellen, dass es aufgrund der allgemeinen Heterogenität linguistischer Daten möglich ist, bei gleicher Zielsetzung und gleichem Erkenntnisinteresse verschiedene operationale Definitionen anzuwenden.
Ausgehend von diesen grundsätzlichen Überlegungen wird am Beispiel russischer literarischer Texte in automatisierter Form die Einheit 'Wort' bestimmt. In einem weiteren Schritt wird die Wortlänge (a) in der Anzahl der Silben und (b) in der Anzahl der Morphe pro Wort berechnet. In einer weiterführenden Datenanalyse werden sodann zentrale statistische Kennwerte berechnet, um abschließend der Frage nachzugehen, inwiefern sich quantitative Unterschiede, resultierend aus den unterschiedlichen konstituierenden Einheiten, ergeben.
Die Modellierung der Wortlänge in den analysierten Texten wird auf der Basis von statistischen Parametern in der Form von linearen Modellen durchgeführt. Durch dieses Vorgehen der Formalisierung von linguistischen Einheiten ist es gewährleistet, dass quantitative Unterschiede, die sich aufgrund von Definitionskriterien ergeben, nicht nur exakt beschrieben werden, sondern durch weitere Prüfverfahren auf statistisch signifikante Unterschiede hin überprüfen lassen.
Damit soll gezeigt werden, dass die Wortlänge, gemessen in Silben und Morphen (auf der Basis der zwanzig analysierten Texte) zwar – wie nicht anders zu erwarten – zu unterschiedlichen quantitativen Messgrößen führt, diese jedoch einer  systematischen Verschiebung unterliegen. Des weiteren ist festzustellen, dass die konstituierenden Einheiten des Wortes ('Silbe', 'Morphe') in einer statistisch beschreibbaren Wechselbeziehung stehen.

 
| Institut für Slawistik | Fakultät | Universität Graz | aktualisiert am: 08.01.2012